“Irgendwo unterwegs bin ich verloren gegangen, ich weiß nicht, wie das passieren konnte“, sagt Antje, eine der Protagonistinnen und Protagonisten von „face to face“. Diese ungeschminkte Selbstreflexion ist entstanden im Rahmen einer Reihe von Workshops des Nell-Breuning-Hauses, die dieser Ausstellung zu Grunde liegen.

Die Frauen und Männer, deren Fotografien und Texten Sie hier „face to face - von Angesicht zu Angesicht“ begegnen, haben sich auf den Weg gemacht, ihre von Arbeitslosigkeit und Hartz IV gekennzeichnete Situation offen und öffentlich zu beschreiben.

Wissend um die tiefen Einschnitte, die Arbeitslosigkeit und öffentliche Wahrnehmung von Hartz IV in ihre Lebenswirklichkeit bedeuten, haben sie sich entschlossen, nach vorn zu schauen und ihre ganz persönlichen Erkenntnisse und Visionen mit Ihnen, den Ausstellungsbesuchern, zu teilen. Dabei erheben sie stellvertretend für die große anonyme Gruppe gesellschaftlich isolierter und ausgegrenzter Menschen ihre Stimme. 

Wir sind mit ihnen der Meinung, dass eine Gesellschaft, die sich auf christlich-humanistische Werte beruft, es nicht zulassen darf, dass Millionen Betroffene in Mutlosigkeit und Sprachlosigkeit versinken. Diese Sprachlosigkeit und das Stigma von Hartz IV zu durchbrechen, ist das Anliegen dieser Ausstellung.
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